Salz – das weisse Gold

Salz – das weisse Gold

Woher stammt das weisse Gold?

Salz bestimmt heutzutage massgeblich den Geschmack vieler Lebensmittel und somit unserer Mahlzeiten. Salz war über viele Jahrhunderte eine begehrte Handelsware, weil es Fleisch und Fisch zu konservieren vermochte und dadurch den Hunger reduzieren konnte.

In der Schweiz fand man im 15. Jahrhundert das erste Salzvorkommen. Doch erst durch die systematische Suche im 19. Jahrhundert fand man die erste Saline in Bex im Kanton Waadt. Weitere bekannte Salinen, wie die in Rheinfelden, Kaiseraugst oder Riburg, kamen hinzu und fusionierten zu den Schweizer Rheinsalinen. Die heutige Schweizer Salinen AG ist dafür verantwortlich, dass für die gesamte Schweizer Bevölkerung genügend Salz in jeder gewünschten Qualität zur Verfügung steht.

Aus dem Boden in den Körper

Das Schweizer Salz stammt aus etwa 400 Metern Tiefe, wo es gelöst in Wasser als Sole an die Oberfläche befördert wird. Diese Sole muss erst noch gereinigt werden und durchläuft verschiedene Schritte, bis es sich in das uns bekannte Speisesalz verwandelt. Salz besteht chemisch gesehen aus einer Verbindung von Natrium und Chlorid und gelangt über die Nahrungsaufnahme in unseren Körper, wo es überlebenswichtige Funktionen erfüllt.

Es aktiviert Stoffwechselvorgänge, ist beteiligt am Knochenaufbau und koordiniert die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen. Es reguliert zudem den Flüssigkeitshaushalt. Zu viel Salz ist jedoch ungesund für den Körper. Bei einem hohen Salzkonsum gelangt mehr Salz ins Blut, was einen erhöhten Flüssigkeitsanteil und somit ein erhöhtes Blutvolumen zur Folge hat. Dieser Vorgang kann schliesslich Bluthochdruck auslösen. Es reagiert allerdings nicht jeder Körper gleich empfindlich auf einen hohen Salzkonsum.

Wie sensibel der Blutdruck auf einen hohen Salzkonsum reagiert, hängt noch von anderen Faktoren wie Alter, Körpergewicht oder Veranlagung ab.

Wie viel Salz braucht der Körper?

Täglich gehen über Ausscheidungen wie Schweiss und andere Körperflüssigkeiten rund 3-5 g Salz verloren.

Dieses Salz muss ersetzt werden, damit unser Körper richtig funktioniert. Bei starkem Schwitzen, Fieber oder Durchfall ist der Verlust sogar noch grösser. Experten empfehlen nicht mehr als 5 g Salz pro Tag zu sich zu nehmen. Das entspricht in etwa einem Teelöffel. Die Schweizer Bevölkerung konsumiert im Schnitt allerdings rund das Doppelte dieser Menge. Das hängt auch damit zusammen, dass wir uns oft gar nicht bewusst sind, wie wir Salz zu uns nehmen. Denn nicht nur direktes Speisesalz, mit dem man gekochte Speisen abschmeckt, zählt dazu.

Vor allem das in Lebensmitteln verarbeitete Salz fällt ins Gewicht. Besonders Brot, Käse, Wurstwaren und Knabbereien zählen durch die oft grosse konsumierte Menge zu den bedeutenden Salzlieferanten. Auch Oswald achtet auf einen bewussten Salzkonsum und legt vor allem in seiner Naturschätze- Linie besonderen Wert darauf, spezifische Richtlinien zum Salzgehalt einzuhalten.

Die verschiedenen Speisesalze

Kochsalz
In Salinen aus Sole gewonnenes Salz, dem keine weiteren Mineralien hinzugefügt wurden.

Jodiertes Kochsalz
Einem Kilogramm Kochsalz werden 25 mg Jod zugesetzt. Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement, aus dem die Schilddrüse wichtige Stoffwechselhormone aufbaut. Oswald verwendet in den Klassiker- sowie Heimatschätze-Produkten mehrheitlich jodiertes Kochsalz, um einem Jodmangel in der Ernährung präventiv entgegenzuwirken. Dieses wird in der Zutatenliste als solches ausgewiesen.

Meersalz
Dieses Salz entsteht durch die Verdunstung von Meerwasser und gilt daher als ein naturbelassenes Salz. Es wird z. B. am Schwarzen Meer oder in der Bretagne in Frankreich gewonnen. Da es sich bei Meersalz um ein naturbelassenes Salz handelt, setzt es Oswald vorwiegend in den Naturschätze-Produkten ein.

Kräutersalz/Gewürzsalz
Dem Kochsalz oder Meersalz werden mindestens 15% Kräuter und/oder Gewürze hinzugefügt. Auch Oswald führt verschiedene Gewürzsalze, wie z.B. das Kräuter-Meersalz, das Kräuter-Salz in der Mühle, der Dolce-Vita-Mix aus der Naturschätze-Linie oder das Chili-Salz in der Mühle aus der Klassiker-Linie.

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